BIOAKUSTIK

WLS.CH verfügt über die technische Ausrüstung und das Know-how, um mit akustischen Methoden, Tierarten und deren Anzahl in einem Gebiet zu bestimmen. Der akustische Nachweis ist geeignet für folgende Tierarten:

Wölfe (Canis lupus)

Innerhalb des Rudels und mit den Rudeln der Umgebung kommunizieren Wölfe olfaktorisch und akustisch. Wolfsgeheul wird je nach Topographie und Windverhältnisse über große Distanzen getragen. Wölfe heulen sowohl an Reviergrenzen wie auch an zentralen Plätzen innerhalb des Territoriums. Bei qualitativ guten Aufnahmen ist es nicht nur möglich die Präsenz eines Wolfsrudels festzustellen, sondern auch die Anzahl Wölfe zu bestimmen, einzelne Individuen zu identifizieren und weitere Informationen zu Aktivität und Raumnutzung zu erhalten.

Italienischer Wolf (Canis lupus italicus)

Vögel (Aves)

Der Mariskensänger ist ein seltener Brutvogel in der Schweiz. Der Gesang des Mariskensängers ist weicher und abwechslungsreicher im Vergleich zum Teichrohrsänger. Typisch sind die an den Nachtigallengesang erinnernden Einleitungssilben und die Imitationen der trillernden Schwarzmilanrufe.

Mariskensänger (Acrocephalus melanopogon)

Froschlurche (Anura)

Obwohl nur 4cm gross, kann ein Laubfroschmännchen mit seiner kehlständigen Schallblase eine Lautstärke von bis zu 90dB erreichen. Die Rufe von Laubfröschen können bis über einen Kilometer weit gehört werden.

Laubfrosch (Hyla arborea)

Langfühlerschrecken (Ensifera)

Der Gesang der Waldgrille ist diskreter als der ihrer Verwandten im Feld. Durch die kurzen Gesangspausen (0.1-0.2 sec) entsteht das charakteristische Stottern.

Waldgrille (Nemobius sylvestris)

Kurzfühlerschrecken (Caelifera)

Die schmetternden Strophen der Nachtigall-Grashüpfer schwellen gegen ihr Ende in der Lautstärke an.

Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus)

Zikaden (Auchenorrhyncha)

in Bearbeitung

Fledermäuse (Microchiroptera)

Typisch für den Grossen Abendsegler sind die 10-20 ms lange, für einheimische Fledermäuse relativ tiefe Ortungslaute.

Großer Abendsegler (Nyctalus noctula)