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AniMot: System zur Prävention von Wildtierunfällen

Der Stassenabschnitt «Underer Gibel» auf der Verbindungsstrasse von Schwyz nach Muotathal gilt als Hochrisikostrecke für Kollisionen mit Rothirschen. Im Winter 2021/22 wurden elektronische Wildwarner des Typs «AniMot» installiert. Die Wildwarner erfassen Tiere in Strassennähe mittels Passiv-Infrarot-Sensoren und warnen Autofahrer durch orange blinkende LEDs am Strassenrand vor der bestehenden Gefahr.


AniMot-Gerät erfasst Wildtiere in Strassennähe und warnt mit Blinken die Fahrzeuglenker.


Durch zusätzliche Infotafeln werden Fahrzeuglenker über die Bedeutung des Blinkens informiert.

Die Anwednung der Präventionsmethode wird durch WLS.CH wissenschaftlich begleitet. Dazu werden Wildtiere im Strassenbereich systematisch mit Videokameras erfasst und risikoreiche Situationen dokumentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben Aussagen zur Wirksamkeit des AniMot-Systems und ermöglichen die standortspezifische Optimierung der Massnahmen, bzw. die Identifikation allfälliger weiterer Handlungsbedarfe. Zudem bilden die Erkenntnisse auch die Basis für den Wissenstransfer für Präventionsmassnahmen an weiteren gefährdeten Standorten.

Sobald sich Rothirsche bei Dunkelheit in der Nähe der Fahrbahn befinden, beginnen die AniMot-Gräte zu blinken, Fahrzeuglenker werden dadurch auf die Gefahr aufmerksam gemacht und reduzieren ihre Geschwindigkeit.

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