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Funktionskontrollen bei Schottergräben an Eisenbahnlinien

Nach der Überwinterung beginnen im Frühjahr die Wanderungen der Amphibien zu ihren angestammten Laichgewässern. Dabei müssen sie sowohl bei der Hin- und Rückwanderung die Querung allfälliger Verkehrsträger wie Bahnlinien überwinden, welche den Lebensraum zwischen Überwinterungs- und Laichgebieten zerschneiden. Mit dem Durchstossen des Bahnschotters werden Lücken zwischen Schotter und Schiene geschaffen. Oberhalb dieser Schottergräben installierte Gleisabweiser sorgen dafür, dass Tiere, die entlang der Schiene wandern direkt zu den Lücken geführt werden. Über die Effektivität von Schottergräben und Gleisabweisern ist die Datenlage ungenügend. Die Studie soll aufzeigen, ob die ergriffenen Massnahmen und Querungshilfen ihre Funktion erfüllen und eine sichere Querung auch bei Zugverkehr möglich ist.

An Stellen, wo der Bahnschotter etwas entfernt wurde, können Amphibien in den Schottergräben (gelbe Pfeile) die Schienen queren.

 

Videoanlage für die Dokumentation an den Schottergräben.

 

Ohne Gleisabweiser gehen einige Amphibien an den Schottergräben vorbei und laufen weiter der Schiene entlang.

Mit etwas Glück finden einzelne Amphibien den Schottergraben auch ohne Gleisabweiser.

Der Gleisabweiser lenkt die Amphibien in den Schottergraben und ermöglicht damit ein erfolgreiches Queren der Bahnlinie.

Frösche nutzen die Gleisabweiser auch als Steighilfe. Hoffentlich kommt grad kein Zug…

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